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Tipps und Infos für Autoren: Verlagssuche 

    

Die Verlagssuche

Möchten Sie einen Publikumsverlag für sich gewinnen, können Sie sich an eine Literaturagentur oder den Verlag direkt wenden. Im Vorfeld sollten Sie prüfen, ob Ihr Manuskript dem Verlagsprogramm entspricht.

Guten Gewissens können Sie auch seriöse mittlere oder kleine Verlage – nicht nur für "Nischenthemen" – ins Auge fassen, leisten diese ebenso qualitativ hochwertige Arbeit.

 

http://www.kleinverlage-liste.de/

 

 

Die Einreichungsanforderungen sind unterschiedlich, ähneln sich jedoch und können zumeist auf den Internetseiten der Verlage eingesehen werden. Sie benötigen ein Anschreiben, ein Exposé, eine Kurzbiografie (Vita) sowie eine ca. 30-seitige Leseprobe. Bitte versenden Sie die Unterlagen per Post, nicht elektronisch, und reichen Sie nicht unaufgefordert das ganze Manuskript ein. Dieses wird bei Interesse vom Verlag angefordert.    

 

 

Die seriöse Literaturagentur

Die seriöse Literaturagentur erkennen Sie daran, dass diese von Ihnen kein Geld vorab verlangt, sondern sollte Ihr Manuskript aufgenommen werden eine Beteiligung an den Tantiemen des Schriftstellers (ca. 15 %) nach Übernahme durch einen Publikumsverlag. 

 

Hier finden Sie Listen seriöser Agenturen:  

 

http://www.flyfiction-fantasy-verlag.de/verlage-agenturen-fantasy
http://www.dieterwunderlich.de/literaturagenturen

 

Der seriöse (Publikums-)Verlag

Ebenso verhält es sich mit einem seriösen Verlag auch dieser verlangt niemals Geld von seinen Autoren. Der Verleger ist kein Dienstleister, sondern ein "Vorleger" (der Begriff "Verlag" bzw. "Verleger" kommt von dem Wort "vorlegen"), der Sie für Ihre schriftstellerische Arbeit bezahlt. (Listen deutscher Publikumsverlage: siehe oben) 

 

Der unseriöse Druckkostenzuschussverlag/Pseudoverlag  

Leider tummeln sich im Verlagswesen auch viele Druckkostenzuschussverlage (DKZV), auch Pseudoverlage genannt, die von unerfahrenen Autoren für die Vermittlung oder Veröffentlichung ihrer literarischen Werke Beträge als sogenannten Zuschuss verlangen (wie z. B. für Druck, Lektorat, Satz, PR, Marketing, Kaution, Textbeiträge in Anthologien etc.) oder den Autor in anderer Form an den Kosten bzw. dem unternehmerischen Risiko der Veröffentlichung beteiligen. Sie locken im Gegenzug z. B. mit hohen Beteiligungen am Buchverkauf oder anderen Erfolgsaussichten ect., ohne ein wirkliches Interesse am Werk des Autors zu haben. Bücher solcher Unternehmen werden fast nie im Buchhandel angeboten bzw. verkauft.  

Die versteckten Kosten sind nicht immer auf den Internetseiten dieser Pseudoverlage zu erkennen, einige versichern sogar explizit, kein DKZV zu sein. Enttarnen kann man sie über spezielle Werbung, wie z. B. "Verlag sucht Autor" oder "Manuskript gesucht", oft treten sie auch direkt an Autoren (über Blogs oder Social Networks) heran und fordern zur Manuskripteinsendung auf u. Ä. Spätestens aber nach Zusendung ihres Vertrages sind die Kosten deutlich erkennbar und damit der Betrug am Autor und dessen Buch, sodass man diese "Angebote" möglichst entsorgen sollte. Manche dieser Unternehmen bieten sogar die Vermittlung von Krediten an ...  

 

Viele Verbände und Einrichtungen, wie z. B. Autorenverbände, das Aktionsbündnis für faire Verlage, Literaturinstitutionen, Verbraucherschutzverbände, bemühen sich um Aufklärung über die Geschäftspraktiken dieser "Verlage", die für Autoren äußerst nachteilig sind. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, für Buchpublikationen bei solchen Pseudoverlagen Geld auszugeben. So ist es auch mir als freiberufliche Lektorin ein wichtiges Anliegen, diese Aufklärung zu unterstützen.

 

Sagen auch Sie

NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen Pseudoverlagen
© nein-zu-dkzv (Bild frei verfügbar)

 

 

 

Durch den hohen Zuspruch ist eine Fanseite bei Facebook entstanden,

die aktuelle Informationen zur Verfügung stellt:

Fanseite NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen

 

Aufklärung ist wichtig machen Sie mit!

 

 

 

 

 

 

Liste bekannter DKZV Pseudoverlage
(Bild frei verfügbar)

 

 

"Verlegen kommt von vorlegen – wir als transparente Dienstleistungsunternehmen sind gegen die Präsenz von DKZV/Pseudoverlagen auf den Buchmessen."

(text-theke.com & lektorat-ps.com)

 

"Verlag sucht Autor? Ein seriöser Verlag sucht keinen Autor durch offene Werbeanzeigen, sondern er sucht Buchkäufer."

(aktionsbuendnis-faire-verlage.com)

 

 

Rechtsprechungen  

 

"Denn nicht nur in Fachkreisen gilt es als unseriös, einen Zuschussverlag zu betreiben, in welchem die Autoren selbst die Erstellung ihrer eigenen Bücher bezahlen müssen."

Landgericht Stuttgart, Az. 17 O 338/06

 

"Die Dienstleisterverlage, wie eben die der Klägerin, sind eben keine Verlage, wie die herkömmlichen Verlage, wie sie im Verständnis auch der interessierten Verkehrskreise aber auch der Allgemeinheit bekannt sind. [...] Üblicherweise werden Bücher solcher Unternehmen kaum im Buchhandel angeboten."

OLG München, Urteil vom 13. Juli 2009, Az. 4 6 U 2250/09

 

Landgericht München, Az. 4 HK O 4090/08

entschied, dass der Begriff "Pseudoverlag" zulässig ist. Er "charakterisiert und beschreibt den Unterschied der Leistungen des Dienstleisterverlags von denen der üblichen Publikumsverlage, die insbesondere die finanziellen Aufwendungen für die Herausgabe eines Manuskripts als Buch vorlegen".

 

 

 

Weitere Informationen unter

 

Fairlag Aktionsbündnis

 

 

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Infos für Autoren

Lektorat

Selbstverleger

Rechtliches

NEIN zu DKZV

  

 

 

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